Unsere Beatrice ist nach fast zwei Jahren Behandlung in Deutschland wieder glücklich zu Hause in Angola angekommen. Ihr Vater hat das „große Mädchen“ nach der langen Zeit voller Freude in Empfang genommen. „Durch die ausgezeichnete medizinische Versorgung konnte den Kindern ein großes Stück Eigenständigkeit und Lebensqualität zurückgegeben werden“, so die Organisation „Friedensdorf International“. „Deshalb auch im Namen der Eltern ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Betreuung in Ihrem Hause!“ Das“ Friedensdorf International“ organisiert den Transport und die Behandlung der Kinder.

„Du viele gut!“Hier lesen Sie die Geschichte von Beatrice

Ein Lächeln zieht sich über das Gesicht von Beatrice. Im Spielzimmer des Waldkrankenhauses gibt’s alles, was ein Kinderherz begehrt. Die Achtjährige bastelt Loom-Armbänder. Ein neuer Trend auf dem Spielzeugmarkt, der die Feinmotorik der Kinder fördert. Beatrice ist zufrieden. Seit Mai 2014 ist sie in Deutschland. Im Krankenhaus Riesa wurde bereits ihr Fuß operiert. Nun behandeln die Mediziner des Waldkrankenhauses eine Knochenentzündung in der Hüfte des Kindes. Das wird Monate dauern. Wie lange genau die Achtjährige von ihrer Familie in Angola getrennt ist, kann noch keiner sagen. Klar ist: die Kleine wird hier bestens betreut. Ein paar Worte Deutsch kann Beatrice schon, der Rest geht über Gesten. Kinder lernen schnell, wissen die Schwestern und Ärzte der Kinderorthopädie. Sie haben schon viele Kinder aus dem Ausland versorgt, die vom Friedensdorf e.V. nach Eisenberg gebracht wurden. Kinder, die nicht laufen können und deshalb in ihrer Heimat keine Zukunft hätten. Sie werden kostenlos nach Deutschland gebracht und hier versorgt. Manche Kinder, wie der kleine Quentino, waren schon drei Mal zur aufbauenden Behandlung im Waldkrankenhaus. „Es ist immer erstaunlich, dass die Kinder uns sofort wieder erkennen; selbst wenn sie ein Jahr weg waren, sagt Antje Roth. Auch Petra Hedderich begleitet intensiv die ersten Stunden von Beatrice hier in Eisenberg. Die Krankenschwester arbeitet ehrenamtlich mit ihrem Ehemann im Friedensdorf e.V. mit. Mehrfach im Jahr fahren beide nach Berlin, wenn wieder neue Kinder ankommen. Finanziert wird die medizinische Versorgung von Beatrice und den anderen Kindern vom Förderverein „Rudolf Elle“ des Waldkrankenhauses Eisenberg. Die Mitarbeiter bringen Spielzeug und Kleidung mit. Distanz wahren zu den Schicksalen der Kinder, das ist für die Kollegen nicht immer einfach. Gerade, wenn die Kleinen monatelang hier in Eisenberg sind, werden wir oft wie eine große Familie. Geburtstage und Weihnachten werden da zusammen gefeiert. „Das Schönste ist trotzdem, wenn die Kinder wieder gesund nach Hause fahren“, sagt Petra Hedderich. Zwar sei die Welt Dank Internet kleiner geworden. „Doch ich weiß: viele der Kinder werde ich nie wieder sehen“. Ein Blick, eine Geste und ein liebevoller unbeholfener Satz wie: „Du viele gut“. Das ist alles, was den Kollegen bleibt. Es ist ihnen genug um zu wissen: Wir haben wieder ein Leben lebenswerter gemacht!

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Unsere Beatrice ist nach fast zwei Jahren Behandlung in Deutschland wieder glücklich zu Hause in Angola angekommen. Ihr Vater hat das „große Mädchen“ nach der langen Zeit voller Freude in Empfang genommen. „Durch die ausgezeichnete medizinische Versorgung konnte den Kindern ein großes Stück Eigenständigkeit und Lebensqualität zurückgegeben werden“, so die Organisation „Friedensdorf International“. „Deshalb auch im Namen der Eltern ein herzliches Dankeschön für die liebevolle Betreuung in Ihrem Hause!“ Das“ Friedensdorf International“ organisiert den Transport und die Behandlung der Kinder.

„Du viele gut!“Hier lesen Sie die Geschichte von Beatrice

Ein Lächeln zieht sich über das Gesicht von Beatrice. Im Spielzimmer des Waldkrankenhauses gibt’s alles, was ein Kinderherz begehrt. Die Achtjährige bastelt Loom-Armbänder. Ein neuer Trend auf dem Spielzeugmarkt, der die Feinmotorik der Kinder fördert. Beatrice ist zufrieden. Seit Mai 2014 ist sie in Deutschland. Im Krankenhaus Riesa wurde bereits ihr Fuß operiert. Nun behandeln die Mediziner des Waldkrankenhauses eine Knochenentzündung in der Hüfte des Kindes. Das wird Monate dauern. Wie lange genau die Achtjährige von ihrer Familie in Angola getrennt ist, kann noch keiner sagen. Klar ist: die Kleine wird hier bestens betreut. Ein paar Worte Deutsch kann Beatrice schon, der Rest geht über Gesten. Kinder lernen schnell, wissen die Schwestern und Ärzte der Kinderorthopädie. Sie haben schon viele Kinder aus dem Ausland versorgt, die vom Friedensdorf e.V. nach Eisenberg gebracht wurden. Kinder, die nicht laufen können und deshalb in ihrer Heimat keine Zukunft hätten. Sie werden kostenlos nach Deutschland gebracht und hier versorgt. Manche Kinder, wie der kleine Quentino, waren schon drei Mal zur aufbauenden Behandlung im Waldkrankenhaus. „Es ist immer erstaunlich, dass die Kinder uns sofort wieder erkennen; selbst wenn sie ein Jahr weg waren, sagt Antje Roth. Auch Petra Hedderich begleitet intensiv die ersten Stunden von Beatrice hier in Eisenberg. Die Krankenschwester arbeitet ehrenamtlich mit ihrem Ehemann im Friedensdorf e.V. mit. Mehrfach im Jahr fahren beide nach Berlin, wenn wieder neue Kinder ankommen. Finanziert wird die medizinische Versorgung von Beatrice und den anderen Kindern vom Förderverein „Rudolf Elle“ des Waldkrankenhauses Eisenberg. Die Mitarbeiter bringen Spielzeug und Kleidung mit. Distanz wahren zu den Schicksalen der Kinder, das ist für die Kollegen nicht immer einfach. Gerade, wenn die Kleinen monatelang hier in Eisenberg sind, werden wir oft wie eine große Familie. Geburtstage und Weihnachten werden da zusammen gefeiert. „Das Schönste ist trotzdem, wenn die Kinder wieder gesund nach Hause fahren“, sagt Petra Hedderich. Zwar sei die Welt Dank Internet kleiner geworden. „Doch ich weiß: viele der Kinder werde ich nie wieder sehen“. Ein Blick, eine Geste und ein liebevoller unbeholfener Satz wie: „Du viele gut“. Das ist alles, was den Kollegen bleibt. Es ist ihnen genug um zu wissen: Wir haben wieder ein Leben lebenswerter gemacht!

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